1. Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Die Folge ist eine Antikörperbildung, die durch körperfremde aber an sich harmlose Stoffe verursacht wird und den Körper dazu veranlasst Entzündungsprozesse auszulösen. Allergieauslösende Stoffe sind sehr vielfältig und daher oftmals schwer zu bestimmen: Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, Blütenpollen oder auch Tierhaare können für eine Allergie verantwortlich sein. Verstärkt werden Allergien durch die Lebensumstände in modernen Industrieländern. Nach heutigem Stand der Wissenschaft gehen u. a. der Klimawandel, Umweltbelastungen, ein gesteigertes Hygieneverhalten sowie die Globalisierung des Lebensmittelmarktes einher mit der Ausbreitung von Allergien.


In der Allergologie gibt es vier verschiedene Allergietypen. Der Begriff „Allergie“ wird häufig gleichgesetzt mit dem sogenannten „Soforttyp“ (Typ-1-Allergien). Ungefähr 90 Prozent aller Allergien gehören zu dieser Sorte. Dabei treten die allergischen Reaktionen sofort nach dem Kontakt mit dem Reizstoff auf. Allergische Erkrankungen vom Soforttyp sind zum Beispiel Heuschnupfen, ein Teil der Nahrungsmittelallergien, Asthma und Insektengiftallergien.


Auch Störfelder, die den Körper schwächen, gilt es zu beseitigen, da diese das bereits überlastete Immunsystem weiter schwächen. Störfelder kommen häufig im Bereich der Zähne vor: dazu gehören Zahnfehlstellungen, Amalgamfülllungen, abgestorbene Zähne oder Entzündungen. Auch Mandeln oder Narben können Störfelder sein. Eine Rolle spielt auch oft die Psyche: in Ausnahme- oder Stresssituationen sind manche Menschen anfälliger für Allergien.