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Die Segmenttherpaie

Die Segmenttherapie

 

Die Segmenttherapie zählt zu den alternativen Heilverfahren. Sie nutzt die Tatsache, dass Organe mit bestimmten Hautarealen, den sogenannten „Segmenten“, verbunden sind.

Wie können Organe mit Segmenten verbunden sein? Ganz einfach- die inneren Organe sind mit Hilfe von Nervenfasern über das Rückenmark verbunden und mit bestimmten Hautarealen verschaltet. Dieses Prinzip nutzt die Segmenttherapie um die jeweiligen Organe zu „erreichen“. Die im Segment gesetzten Nervenreize wirken somit auch auf das entsprechende Organ.

Die Segmenttherapie wirkt also primär durch eine Reizung oder Stimulation eines Hautareals. Ein weiterer Effekt ist die gleichzeitige Anregung des vegetativen Nervensystems, das der Mensch nicht bewusst steuern kann (daher wird das vegetative Nervensystem auch „autonomes“ Nervensystem genannt).Durch die Segmenttherapie können Spannungszustände, aber auch Symptome wie z.B. Migräne behandelt werden. Durch die Reizung der Hautareale erfolgt eine gleichzeitige Einflussnahme und das Lösen von Blockaden oder Spannungszuständen in den Nervenbahnen was sich wiederum auf das innere Organ auswirkt.

Das gleiche Prinzip analog zur Segmenttherapie nutzt auch die Akupunktur. Hier werden durch den Einsatz dünner Nadeln die entsprechenden Punkte angeregt oder sediert. Eine Verbindung von Akupunktur und Segmenttherapie wird daher von vielen Heilpraktikern angewandt. Eine Form ist z.B. die „Homöosiniatrie“ in der homöopathische Injektionspräparate in bestimmte Punkte unter die Haut injiziert werden.

„Homöosiniatrie“ bedeutet die Kombination der TCM, also der traditionellen chinesischen Medizin, mit der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann. In der Praxis bedeutet das eine Injektion homöopathischer Mittel im Bereich der Akupunkturpunkte.

Die Segmenttherapie kann mit konventionellen Präparaten wie Lidocain oder auch Procain durchgeführt werden. Dazu werden diese Lokalanästhetika injiziert und das Hautareal somit „ruhiggestellt“. Ein Heilpraktiker nutzt das Lokalanästhetikum meist in Form von „Quaddeln“, also durch Einbringen in die oberen Hautschichten durch Anritzen der Haut.

Die Segmente werden auch „Head’sche Zonen“ genannt.

Eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Segmenttherapie spielt auch die Störfeldtherapie. Der Begründer der Störfeldtherapie, Huneke geht davon aus, dass es sich bei Störfeldern um Entzündungen handelt, die meist chronisch sind und deren Störfeld auch in andere Bereiche ausstrahlt und den Körper schwächt. Störfelder können beispielsweise chronisch entzündete Mandeln oder auch Narben sein.

Als Alternative zu Lokalanästhetika bieten sich auch biologische Präparate an. Diese wurden bereits in den 50er Jahren entwickelt, um eine Nebenwirkungsärmere Möglichkeit der Schmerztherapie zu finden. Bekannte Inhaltsstoffe sind z.B. die Ameisensäure die zur Reizung bestimmter Hautareale verwendet wird. Ebenso gebräuchlich sind auch Mischungen mit verschiedenen homöopathischen Inhaltsstoffen nach dem Prinzip der Komplexhomöopathie.

 

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder –behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.