Testverfahren in der Praxis

Testverfahren in der Naturheilpraxis. Was versteht man unter „Testen“ beim Heilpraktiker?

Für die meisten Patienten ist das „Testen“ in der Naturheilpraxis zunächst ein unklarer Begriff. Meist wird ein Medikament oder ein Wirkstoff getestet. Am Beispiel der Naturheilpraxis werden oft homöopathische Mittel dahingehend getestet, ob sie zu dem jeweiligen Patienten und seinen individuellen Beschwerden passen. Je nach Heilpraktiker und dessen Arbeitsweise gibt es verschiedene Testverfahren. Ihnen gemein ist das Nutzen von Spannungen oder auch Schwingungen.


Die Theorie des Testens basiert darauf, dass jeder Körper aber auch jede Materie, dazu gehört auch ein Globuli, eine ihm eigene, spezielle Schwingung hat. Harmonieren nun die Schwingungen von Patient und Mittel, regen sie sich gegenseitig an oder gleichen sie sich aus? Das kann durch das Testen herausgefunden werden. Bei dem Testen in der Naturheilpraxis handelt es sich also immer um eine Antwort des Körpers.

 

Wie wird getestet?

Es gibt verschiedene Testverfahren in der Naturheilkunde. Die Wichtigsten stellen wir Ihnen im Folgenden kurz vor:

Kinesiologisches Testen bzw. Muskeltest
Die Kinesiologie zählt zu den alternativmedizinischen Verfahren. Sie kann zum Einen für Diagnosezwecke, zum Anderen aber auch in der Therapie eingesetzt werden. Die zentrale Annahme der Kinesiologie ist die Stärke bzw. Schwäche einzelner Muskeln oder Muskelgruppen. Man geht davon aus, dass sich in der Schwäche bestimmter Muskelgruppen gesundheitliche Störungen zeigen können. Getestet wird in der Kinesiologie mit dem sogenannten „Muskeltest“. In der Praxis sieht der Muskeltest meist so aus, dass der Patient einen Arm ausstreckt (während er in der Hand das entsprechende zu testende Mittel hält) und der Heilpraktiker die Muskelspannung des Arms überprüft indem er diesen nach unten drückt.

Testen mit Geräten wie z.B. Bioresonanz
Auch in der Bioresonanz wird mit Schwingungen gearbeitet. Hier misst ein Gerät die spezifische Schwingung, also die Antwort des Körpers. Der Heilpraktiker hält außerdem einen mit dem Patienten bzw. zu testenden Stoff sowie dem Gerät verbundenen Tensor in der Hand der ihm das entsprechende Ergebnis anzeigt.


Die Bioresonanz arbeitet mit verschiedenen Frequenzen und misst wie bereits erklärt von außen einwirkende Schwingungen. Am einfachsten ist die Bioresonanz am Beispiel des Sonnenlichts zu erklären. Das Sonnenlicht trifft auf die Haut und löst dort Regulationen aus. Der Auslöser dieses Prozesses ist der ultraviolette Anteil des Sonnenlichts der beim Auftreffen auf die Haut die Bildung von Pigmenten anregt.  Die spezielle Frequenz des Sonnenlichts löst somit eine ganz bestimmte Reaktion aus. Da viele verschiedene Frequenzen existieren, löst jede davon eine andere Reaktion aus (wie die Bildung von Vitamin D um bei unserem Beispiel mit dem Sonnenlicht zu bleiben).


Auf diesem Prinzip basiert die Bioresonanz nach Paul Schmidt, die auch die „exogene“ also von außen wirkende Bioresonanz genannt wird.


Die Bioresonanz arbeitet mit verschiedenen Geräten wie auch dem „Vegatest“, der eine Weiterentwicklung der EAV, also der Elektroakupunktur nach Voll darstellt. Der Körper wird auch hier durch Schwingungen bzw. Messung des elektrischen Hautwiderstandes  auf mögliche Störungen hin überprüft. Mit der Bioresonanz soll somit herausgefunden werden, weshalb eine Krankheit überhaupt entstehen konnte, durch die Antwort des Körpers können so Ursachen und Störfelder herausgefunden werden, die eine ganzheitliche Therapie ermöglichen.

 

Testen mit Pendel oder Rute


Mit Pendel oder Rute werden ebenfalls Schwingungen getestet. Die Rute wird auch Einhandrute oder Tensor genannt. In der praktischen Anwendung ist sie oft einfacher zu handhaben wie das Pendel. Der Tensor selbst wird waagrecht gehalten und zeigt seine Ergebnisse durch verschiedene Bewegungen: dies kann eine Kreisbewegung mit oder gegen den Uhrzeigersinn sein, eine Bewegung von oben nach unten („nicken“) oder eine Bewegung von rechts nach links („Kopfschütteln“). Eine weitere Möglichkeit ist der Stillstand des Tensors.


Ähnlich der Bioresonanz kann aufgrund der verschiedenen Bewegungen des Tensors getestet werden, ob z.B. die Frequenzen von Patient und homöopathischem Mittel zusammen passen.
 
Je nach Anwender und Einsatzgebiet haben die vorgestellten Verfahren verschiedene Vor- und Nachteile. Sie alle gehören jedoch in den Bereich der Alternativmedizin und werden täglich in verschiedensten Praxen weltweit eingesetzt.

 

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder –behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.

 

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