Die Leber

Ausleiten nach den Prinzipien der Naturheilkunde hilft beim Abbau von Schadstoffen


„Die Leber ist die Entgiftungsstation unseres Körpers. Medikamente, Alkohol und andere Giftstoffe werden hier so weit abgebaut, dass sie über den Darm oder die Niere ausgeschieden werden können. Wird die Leber in Ihrer Entgiftungsfunktion überstrapaziert, so treten Leberschäden in Form einer Fettleber oder einer Leberzirrhose auf. Eine Leberentzündung, Hepatitis genannt, wird meist durch Viren hervorgerufen.“

Zitat aus: Christof Jänicke, Dr. Jörg Grünwald: Alternativ heilen, Weltbild Verlag, 2010

Lebererkrankungen erkennen

„Müdigkeit ist die Krankheit der Leber“


Oftmals bleiben Lebererkrankungen unbemerkt oder werden erst nach langer Zeit festgestellt.
Typische Symptome für eine Störung der Leber sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit sowie Schmerzen im rechten Oberbauch. Manchmal tritt eine Gelbsucht (Ikterus) auf.
Bei bestimmten Personengruppen oder in speziellen Lebenssituationen (wie beispielsweise in den Wechseljahren), prüft der Heilpraktiker bereits ohne Beschwerden die Leber auf Störungen. Hinweise auf eine Störung der Leberfunktion können auch hormonelle Störungen sein oder der Konsum bestimmter Medikamente wie Kortison, Antibiotika, Herztabletten.
Leberstörungen können in verschiedenen Ausprägungen vorkommen.
Eine Fettleber kann vorliegen, obwohl der Patient keine Schmerzen oder sonstige Beschwerden hat.
Die Leberzirrhose macht sich neben den oben genannten Allgemeinsymptomen durch lebertypische Hautzeichen wie gerötete Handinnenflächen und Gefäßsternchen auf der Haut bemerkbar. Auch Veränderungen der Körperbehaarung können ein Anzeichen sein.

Diagnose-Möglichkeiten

Naturheilkundliche Ansätze und Verfahren

Verschiedene Naturheilkundliche Verfahren stehen dem Heilpraktiker zur Verfügung, um oft bereits vor der Schulmedizin, eine Störung ausfindig zu machen und zu behandeln.

Irisdiagnose

Die Irisdiagnose nutzt die Einzigartigkeit der menschlichen Iris. Jeder Mensch hat ein individuelles Muster, vergleichbar mit einem Fingerabdruck. Auch in der Schulmedizin ist eine Veränderung des Auges bei bestimmten Erkrankungen bekannt (wie zum Beispiel eine gelbliche Farbe oder eine Trübung).
In der Irisdiagnose geht der Begründer Dr. Ignaz von Péczely davon aus, dass sich innere Organe und die Iris in einer Verbindung befinden. Die Iris wird in verschiedene Segmente unterteilt, denen bestimmte Organe zugeteilt sind.
Leberstörungen treten besonders häufig bei der sogenannten „Hämatogenen Konstitution“ auf, also bei Menschen mit brauner Iris.

Zungendiagnose

In der TCM, also der traditionellen chinesischen Medizin, ist das Verfahren der Zungendiagnose weit verbreitet.
Ähnlich wie bei der Irisdiagnose werden verschiedene Segmente festgelegt und einem bestimmten Areal auf der Zunge zugeordnet. Dieses Segment repräsentiert das innere Organ und zeigt durch Veränderungen vorhandene Störungen an.
Die Leber ist beispielsweise in der Mitte, am linken Zungenrand angeordnet.


Die naturheilkundliche Behandlung

Homöopathische Mittel und Phytotherapeutika

Die Homöopathie wirkt als Reiz- und Regulationssystem. Anhand der homöopathischen Arzneimittelbilder lassen sich Aussagen zum Einsatzgebiet treffen.
Zur Unterstützung der Leber bieten sich folgende Inhaltsstoffe an:

  • Atropa bella-donna = Belladonna
  • Carum carvi
  • Chamomilla recutita
  • Chelidonium majus
  • Colocynthis
  • Fel tauri
  • Gentiana lutea

In der Pflanzenheilkunde oder Phytotherapie sind pflanzliche Stoffe als Leberunterstützend bekannt. Dazu gehören:

  • Artischockenblätter
  • Löwenzahn-Ganzpflanze
  • Judendornbeeren

 

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder –behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.

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