Newsletter

Fachkreise Log-In

Herzlich Willkommen in den Presselin Fachkreisen!

Auf Wiedersehen in den Presselin Fachkreisen!

Wir sind für Sie da!

Kundenberatung:

0 73 71 / 966 700

 

Bestellungen:

0 73 71 / 96 53 56

 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Milz

Ihre Milz ist ein länglich-ovales Organ, das sich hinter Ihrem linken Brustkorb verbirgt. Sie ist etwa so groß wie eine Niere, passt also ungefähr in Ihre Handfläche. Sie wiegt zwischen 150 und 200 Gramm.

Man kann sich die Milz wie einen Schwamm vorstellen, in den das Blut hineingepresst wird. Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), die noch jung und biegsam sind, können durch die Maschen des Schwamms hindurchschlüpfen, wohingegen die alten (meist mit einem Alter von ungefähr 120 Tagen) darin hängen bleiben und abgebaut werden.

 

Die Milz spielt eine wichtige Rolle für den Blutkreislauf und Ihre körpereigene Abwehr. Es gibt 2 Gewebearten in dem Organ: rotes und weißes Mark. Das rote Mark filtert alte und abnorme Blutzellen sowie Mikroorganismen aus dem Blut.


 

Das weiße Mark stellt den größten Lymphknoten Ihres Körpers dar. Lymphknoten haben eine Schlüsselstellung in Ihrem Immunsystem und sind über den ganzen Körper verstreut. Sie helfen dabei, eingedrungene Mikroorganismen, zum Beispiel infektiöse Bakterien, zu eliminieren. Die Milz filtert unter anderem Bakterien aus dem Blut.

Warum ist es wichtig die Milz zu stärken?

Lange hat man der Milz in der Medizin keine große Beachtung geschenkt, obwohl die Milz wichtige Funktionen im menschlichen Körper hat:

Die Abwehrfunktion der Milz lässt sich mit einem Parkplatz oder Sammelplatz für weiße Blutkörperchen (Leukozyten) beschreiben. Die weißen Blutkörperchen schwimmen nicht ununterbrochen im Blutkreislauf, sondern sammeln sich an unterschiedlichen Stationen im Körper, zum Beispiel in der Milz.
Im Gegensatz zu den Lymphknoten, die eine Filterstation für eine bestimmte Region im Körper darstellen, ist die Milz eine Filterstation für den gesamten Blutkreislauf.
Die weißen Blutkörperchen, die für die Abwehr in der Milz die größte Rolle spielen, sind die so genannten Lymphozyten.
Sie warten in der weißen Pulpa, um auf vorbeigespülte Krankheitserreger reagieren zu können oder um nach gewisser Zeit wieder ins Blut überzutreten und im Blutkreislauf zu patrouillieren.

Zu den Nachbarorganen der Milz gehören Magen, Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Dickdarm und Lunge.

Zwischen Milz und Leber besteht eine gegenseitige Verbindung. Das gesamte Blut, das aus der Milz kommt, fließt durch die Pfortader in die Leber. Außerdem besteht ein gegenseitiger Einfluss beider Organe durch die Versorgung mit sympathischen und parasympathischen Nerven aus dem Ganglion coeliacum (Bauchhöhlenganglion). Aufgrund dessen wirken Milz und Leber bei vielen funktionellen Vorgängen zusammen und ergänzen sich.

Das bedeutet aber auch, dass Erkrankungen des einen Organs sich leicht auf das andere übertragen können. Umgekehrt kann aber auch durch die Stärkung der Milzfunktion die Leber gestärkt werden, ebenso spielt die Unterstützung des vernösen Systems für beide Organe eine Rolle.

Gerne zitieren wir den Heilpraktiker H.-D.Bach aus seinem Werk „Krankheit und Zunge“: „... Da die Milz der Sackbahnhof des Pfortadersystems (venöse Gefäße der Bauchorgane) ist, wirkt sich eine schwache Milzfunktion auf das venöse System nachteilig aus, die Stauungen der venösen Zirkulation pflanzen sich bis in die Endgefäße fort…“

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet die Milz nicht wie die Schulmedizin als Organ, sondern geht von einer Quelle für Lebensenergie aus. Aus der Nahrung wird durch die Verdauung im Magen und Milz-Pankreas-System diese Lebensenergie aufgenommen und nach seiner Umwandlung im Körper verteilt, um die Organe, das Blut und das Gewebe zu ernähren. Bei Patienten mit chronischer Müdigkeit oder einem andauernden Schwächegefühl machen TCM-Therapeuten eine zu niedrige Energie und somit eine geschwächte Funktion der Milz bzw. Leber verantwortlich. Die Milz steht in der TCM somit für Mitte des Körpers und auch für die Energie, die man benötigt. Eine schwache Milz macht den Menschen nachdenklich und grüblerisch, während eine kräftige Milz das seelische Wohlbefinden fördert.

Dies können sie durch eine Ausgeglichene Ernährung ins Gleichgewicht bringen.

Außerdem gehört Presselin zu den wenigen Firmen, die ein Milzmittel im Sortiment haben.

 

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder –behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.