Pyrrolizidinalkaloide

Wie Sie sicher wissen, ist das Thema „Pyrrolizidinalkaloide“ (*PA) hochaktuell vor allem bei Produkten wie Tees, Honige, aber auch generell bei Kräuterprodukten.

Was sind Pyrrolizidinalkaloide (kurz: PAs) genau? Das BfR (Bundesamt für Risikobewertung) hat folgende Erklärung veröffentlicht:
„Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Es wird vermutet, dass bestimmte Pflanzenarten diese Stoffe bilden, um Fraßfeinde abzuwehren. Bislang sind mehr als 660 verschiedene Verbindungen und deren N-Oxide bekannt. Sie wurden in mehr als 350 Pflanzenarten weltweit nachgewiesen.

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Die Heidelbeere

Die Heidelbeere, auch Blaubeere, Schwarzbeere oder Waldbeere genannt, gehört zur botanischen Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae).

Sie ist in Europa weit verbreitet, sowohl als Wildform (Zwergstrauch in Wäldern) als auch als Kulturpflanze.

Heidelbeeren enthalten vor allem Gerbstoffe (in Früchten bis zu 12 %), ca. 0,5 % Anthocyanoside wie z. B. Astralgin (das sind Pflanzenfarbstoffe in Verbindung mit glykosidisch gebundenem Zucker), Vitamin C, B 1, B 2, Pantothensäure, Nicotinamid).

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Der Steinklee

Der Steinklee (Melilotus officinalis) ist eine weit verbreitete Pflanze in Asien und Europa.

Er wächst an Acker- und Wegrändern, auf Brachland und auf Schutthalden.

Seinen Namen verdankt er dem süssen Duft der nektarreichen Blüten, weswegen er bei Bienen besonders beliebt ist.

Gerade deswegen ist der Steinklee nicht nur in der Homöopathie begehrt sondern auch eine wichtige Futterpflanze für Insekten.

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Das Mutterkraut

Das Mutterkraut, auch Fieberkraut oder falsche Kamille genannt, gehört zur Familie der Korbblütler.

Es stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum, ist aber seit dem frühen Mittelalter in Mitteleuropa nachgewiesen.

Die Pflanze blüht von Juni bis August und sieht der Kamille ähnlich. Früher wurde diese Pflanze oft als Zier- und Heilpfanze in Gärten angebaut und die getrockneten Blüten und Blätter häufig in der Medizin verwendet.

Das Mutterkraut (Tanacetum parthenium) wurde einerseits gegen Fieber und Kopfschmerzen, andererseits in der Frauenheilkunde bei ausbleibender Menstruation und zur Geburtshilfe eingesetzt.

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Der Hafer

Als kleines Kraftpaket ist der Hafer im Bereich der Lebensmittel und auch als Bestandteil von Tierfutter beliebt - kein Wunder wenn man sich die Haupt-bestandteile des Haferkorns genauer ansieht.

Hafer besteht aus Ballaststoffen, Fett, Kohlenhydraten, Proteinen, Alkaloiden, Biotin, Eisen, Folsäure, Kieselsäure, Linolsäure, Mineralstoffen, Niacin, Phytosterinen, Pantothensäure, Provitamin A, Spurenelementen und den Vitaminen B1, B2 und B6.

In der Naturheilkunde wird der Hafer zwar schon sehr lange eingesetzt, das Wissen um seine Wirkung ist jedoch nicht sehr verbreitet. Es gibt zahlreiche Anwendungen des Hafers, diese richten sich nach den verwendeten Teilen der Pflanze.

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Das Schöllkraut

Neben dem Schlafmohn ist das Schöllkraut (Chelidonium majus) die wichtigste Heil-pflanze aus der Familie der Mohngewächse.

Es wächst gerne in der Nähe von besiedelten Gebieten, auch in Mauerspalten und -ritzen, und wird oft für ein Unkraut gehalten. In der Homöopathie wird Chelidonium meist zur Unterstützung von Leber und Galle eingesetzt.

Das Schöllkraut ist auch unter dem Namen Goldwurz, Großes oder Gemeines Schöllkraut oder Warzenkraut bekannt.

 

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Die „Goldene Wurzel“

Der Rosenwurz, mit lateinischem Namen Rhodiola rosea, gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae).

Es handelt sich um eine sukkulente Pflanze, die meist nur eine Wuchshöhe von 5 bis 20 cm erreicht, dafür aber tiefe Pfahlwurzeln bildet.

Als Übergangsorgan zwischen dem oberirdischen Stamm und den Wurzeln befindet sich das sogenannte Rhizom- ein knolliger, unterirdischer Stamm: Wenn dieser aufgeschnitten oder verletzt wird,  verströmt er einen Geruch wie frische Rosen.

Daher leitet sich der Name „Rosenwurz“ ab. Die meisten Heilzubereitungen aus Rosenwurz stammen aus dem Rhizom der Pflanze und lassen sich in Volksheilkunde und Tradition weit zurück verfolgen.

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Die Judendornbeere

Die chinesische Dattel oder auch „Judendornbeere“ ist eine im Westen nahezu unbekannte Heilpflanze. In der chinesischen Medizin wird sie bereits sehr früh im „Buch heilender Kräuter“ aus dem 16. Jahrhundert genannt.

Die Judendornbeere (Ziziphus jujubae) wird auch Brustbeere, Jujube oder chinesische Dattel genannt.Sie gehört zur Familie der Kreuzdorngewächse und stammt ursprünglich aus Nordchina. Von China aus wurde sie über Japan und Nordwest-Indien nach Südosteuropa gebracht.

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